Budissa Bautzen kann auswärts doch noch gewinnen. In Markranstädt beim ansässigen Oberligisten SSV Markranstädt markierte Sylvio Schwitzky in der 53. Minute den Siegtreffer und sichert damit den Einzug in das Sachsenpokal-Halbfinale.
Es war zu jeder Zeit ein Spiel auf Augenhöhe. Der ambitionierte Oberligist setzte immer wieder seine schnellen Außen ein und kam dadurch öfter vor das Budissagehäuse als dem Gast aus Bautzen lieb sein konnte. Doch es war kein Spiel auf ein Tor. Budissa hatte einiges entgegen zu setzen. Maik Salewski und Sylvio Schwitzky machten auf ihren Außenbahnen im Zusammenspiel mit den Außenverteidigern Denny Krahl und Pavel Patka ordentlich Dampf und konnten ihre Kollegen vor dem Tor immer wieder bedienen. Doch es blieb bis zur Pause beim 0:0.
Budissa kam mit mehr Elan und Siegeswillen aus der Kabine und erhöhte den Druck auf den Gastgeber enorm. Lohn dieser Anstrengungen war der Führungstreffer in der 53. Minute. Maik Salewski prüfte den Markranstädter Torhüter, der den straffen Schuss nur nach vorn abprallen lassen kann. Sylvio Schwitzky stand einerseits richtig und schaltete als Erster und schob die Kugel zum umjubelten Führungstreffer ein. Der Gastgeber sah nun seine Felle davonschwimmen uns setzte alles auf eine Karte, machte in jeder Spielsituation das Spiel schnell und drückte auf das Bautzener Tor. Wirklich gefährlich kam kein Ball auf das Tor von Jakub Jakubov, und alle anderen Bälle wurden von der Abwehr oder vom wieder sehr aufmerksamen Torhüter entschärft. Als dann auch die drei Nachspielminuten abgelaufen waren und die Schiedsrichterin abpfiff, stand Budissa Bautzen im Halbfinale des Sachsenpokals.
Es geht doch, Budissa hat sich besonnen gegen einen spielstarken Gegner gezeigt, wozu diese Mannschaft in der Lage ist. Entsprechend gelöst war die Stimmung im Mannschaftsbus auf der Rückfahrt. Jetzt kommt Carl Zeiss Jena am kommenden Samstag nach Bautzen und es wird wieder um Punkte gekämpft. Mit dem Schwung aus dem heutigen Pokalsieg sollte da auch was möglich sein.