Hatte Budissa im letzten Spiel den Liganeuling FC Schönberg im Heimspiel vor der Brust, steht jetzt der BFC Dynamo auswärts bereit. Jeder mit etwas Fußballsachverstand konnte im Spiel gegen Schönberg sehen, dass die Norddeutschen keineswegs Fußballanfänger waren und der errungene Punkt entsprechend zu werten ist. Mit dem BFC Dynamo steht den Budissen aber nun ein weitaus schwereres Kaliber gegenüber. Thomas Hentschel schätzt den Gegner wie folgt ein: „Der BFC möchte unter den ersten 3 Plätzen ankommen und hat dabei sicher ganz heimlich den Aufstieg im Auge. Auf jeden Fall haben die Berliner Ambitionen nach oben. Wir müssen uns erneut auf eine spielstarke Mannschaft einstellen, bei der wir nur bestehen können, wenn wir unser Leistungspotenzial total ausschöpfen. Wir werden nicht das Spiel machen können, aber wir können mit schnellen Kontern dem Gegner beikommen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und auch gewinnen. Und auch über Standardsituationen sehen wir unsere Chancen. Aber nochmal: Auch wenn der BFC bisher 3 Spiele verloren hat, aber wir bis jetzt nur eins, werden wir sicher nicht die spielbestimmende Mannschaft sein.“ Viele gute bis sehr gute und vor allem gestandene Spieler mit Dritt- bzw. Regionalligaerfahrung spielen beim BFC. Da ist viel Qualität vorhanden.
Budissa wird weiterhin auf Daniel Rupf und Philipp Heineccius verzichten müssen. Für Franz Hausdorf käme ein Einsatz noch zu zeitig, wogegen Felix Kunert bereits wieder mit der Mannschaft trainiert. Das lässt den Schluss zu, dass sich die Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel kaum verändern wird. Dennoch dürfen wir gespannt sein, wer die Budissafarben vom Anpfiff weg repräsentieren wird.
Zum Schluss richtet Thomas Hentschel noch ein Wort an die Fans: „Die Mannschaft begrüsst es immer sehr, wenn viele Fans sich aufmachen und auch in der Fremde Unterstützung für Budissa bringt. Auch in Berlin, an der traditionsreichen Stätte des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks, freut sich die Mannschaft über die Anfeuerungen der Fans, das bringt zusätzliche Motivation und setzt Kräfte frei.“