Coach Thomas Hentschel warnt eindringlich vor dem nächsten Gegner: „Der ZFC Meuselwitz ist eine erfahrene Mannschaft, die bereits länger in der Regionalliga unterwegs ist. Auch der Kader ist reich an erfahrenen Spielern. In den letzten Spielen zeigt Meuselwitz zwar keine konstanten Leistungen, doch haben sie mit Siegen gegen Jena zum Beispiel durchaus aufhorchen lassen. Das sollte uns Warnung genug sein.“ Dennoch fährt der Trainer nicht nach Meuselwitz, weil er am Sonntag nichts Besseres zu tun hat und in Thüringen Punkte liegen lassen will: „Die letzten Spiele auf der Zipsendorfer Glaserkuppe waren für uns nicht erfolgreich. Das soll sich ändern. Wir spielen mit Meuselwitz durchaus auf Augenhöhe und wollten dort auf jeden Fall punkten. Dazu brauchen wir allerdings einen guten Plan, den wir am Sonntag auch haben werden.“
Verzichten muss der Coach auf Alexander Jakubov, dessen alte Leistenprobleme wieder aufgebrochen sind. Er wird wohl nicht spielen können. Philipp Heineccius und Daniel Rupf sind ebenso nicht einsatzfähig, was jedoch seit einiger Zeit bekannt sein dürfte. Allerdings kommt Philipp Heineccius langsam wieder zurück. Er trainiert wieder leicht mit der Mannschaft mit, jedoch noch ohne Zweikämpfe und schnelle Richtungswechsel. Franz Pfanne hingegen steht nach der Gelbsperre aus dem letzten Spiel wieder zur Verfügung und könnte zum Einsatz kommen. Das allerdings, entscheidet sich am Freitag im Abschlusstraining.
Am gestrigen Mittwoch hatte die Mannschaft sich echte Fans, keine Zuschauer, auf die Müllerwiese eingeladen. Mit ihnen wurde bei einem Feierabendbier über die Saison, die vergangenen und zukünftigen Spiele gesprochen. Dabei sprachen die Fans ihre Sorgen und Nöte an und stellten sich eindeutig auf die Seite der Mannschaft und gegen die Zuschauer, die bereits beim ersten Ballverlust anfangen gegen die Mannschaft zu murren.
Auf diese wahren Fans freut sich die Mannschaft am Sonntag, wenn sie wieder auf einer Auswärtsfahrt ein wenig Heimgefühl aufkommen lassen und die Mannschaft lautstark unterstützen.