Es steht schon der achte Spieltag auf dem Plan und Budissa steht bisher nicht so schlecht in der Tabelle. Im Vergleich zur Vorsaison, hat die Mannschaft vom Trainerduo Gütschow/Fröhlich schon 11 Zähler, das sind immerhin sieben Punkte mehr als im Vergleichszeitraum. So ganz zufällig und von selbst kommen die Punkte nun auch nicht auf unser Konto, also muss etwas anders laufen. Torsten Gütschow hat einen Großteil der Mannschaft umgebaut und dazu das Spielsystem angepasst. Zudem ist zu beobachten, dass in der Mannschaft ein anderer, ein neuer Teamgeist herrscht.
Dass das alles jedoch kein Selbstläufer ist, wissen alle Beteiligten und arbeiten tagtäglich hart daran, weiter Punkte einzufahren. Am kommenden Freitagabend wird wieder eine ordentliche Portion Mut, Ehrgeiz und Engagement benötigt. Denn dann geht es gegen den derzeit Zweiten der Tabelle, der zwar ganze acht (!) Plätze vor unseren Budissen steht, aber nur zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Daran sieht man, es geht sehr eng in der Regionalliga zu und zwischen dem Zweiten und dem Zwölften liegen zwar 10 Ränge jedoch nur 4 Punkte. Ein Spieltag mit seltsamen Ergebnissen kann die Tabelle praktisch auf den Kopf stellen.
Die Mannschaft des BFC ist eine gut eingespielte Truppe und Trainer René Rydlewicz kennt das Geschäft zu gut, um ein Spiel leichtfertig aus der Hand zu geben. Es wird eine geschlossene Mannschaftsleistung vonnöten sein, um in Berlin unter Flutlicht zu bestehen. Unser Gegner stand diese Saison nie schlechter als auf Platz vier und hält sich somit immer in den oberen Rängen auf. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass man mit einem richtig guten Gegner zu rechnen hat. Wer an die letzten Spiele an den BFC zurückdenkt, wird sich sicher an den Sieg beim letzten Spiel in Berlin erinnern. Tobias Heppner und Daniel Barth erzielten damals die Treffer zum 2:1 Sieg. Aber auch, dass der BFC sehr körperbetont spielt und hart und kompromisslos im Zweikampf spielt. Doch wissen unser Trainer und Spieler, die Einstellung darauf wird sicher erfolgen. Ebenso fällt auf, dass die Berliner bereits 16 Tore erzielt haben und damit zusammen mit Viktoria auf die zweithöchste Torausbeute in der Liga verweisen können. Nur Cottbus hat mehr Treffer erzielen können.
Mit all diesen Fakten und Zahlen steht wohl eindeutig fest, dass Budissa in dieser Partie keineswegs der Favorit ist. Die Bautzner fahren aber auch nicht nach Berlin, um einen Sparringspartner für den BFC darzustellen. Erklärtes Ziel ist es durchaus, nicht mit leeren Händen wieder in die Heimat zu fahren. Dass es dazu kommt und das Ziel erreicht wird, dafür werden auch mitreisende Fans sorgen, die die Mannschaft im Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark unterstützen. Anstoß ist 19 Uhr.