Fußball bei FSV Budissa Bautzen
Siegesserie in Radebeul gerissen
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- Erstellt am Sonntag, 01. November 2020 10:17
133 offiziell angegebene zahlende Zuschauer sahen eine teilweise hart umkämpfte Partie in Radebeul, bei der Budissa Bautzen nicht als Sieger den Platz verließ.
Auch wenn es im Vorfeld des Spieles niemand zugeben wollte, doch Radebeul sann sichtbar auf Vergeltung für die Niederlage und das Ausscheiden im Pokal vor wenigen Wochen.
Die Gastgeber hantierten rustikal und hart und immer mit dem deutlich erkennbaren Vorhaben, hier nicht verlieren zu wollen. Budissa fand zunächst nicht so recht in die Partie und mühte sich, die Angriffe der Hausherren abzuwehren. Ein Schuss aus dem Hinterhalt aus 20 Metern flatterte in Richtung Bautzener Tor, Max Höhne zwischen den Pfosten kalkulierte den Ball falsch, und das Spielgerät schlug in der 16. Minute im Netz hinter ihm zum 1:0 ein (16.). Budissa nun konzentrierter und mit mehr Drang zum Tor, doch die Kugel wollte noch nicht ins Netz. Viele Fouls begleiteten die Partie in dieser Phase, was sich bis zum Abpfiff nicht ändern sollte. Die Bemühungen der Gäste trugen erst in der 40. Minute Früchte, als Tom Hagemann mit dem Ball am Fuß auf den Torhüter zulief und ihn kurzerhand überlupfte und zum 1:1 abschloss. Kurz darauf ertönte der Pausenpfiff.
Budissa war nach dem Wiederanpfiff bemüht, möglichst schnell wieder ins Spiel zu finden und dem Gastgeber Paroli zu bieten. Diese traten jetzt noch energischer und härter auf. Nach einer Stunde gehen die Gastgeber erneut in Führung, in der 59. Minute steht es 2:1. Budissa wieder im Rückstand. Das Team von Thomas Hentschel setzte alles daran, den Ausgleich zu erzielen und kam zu Chancen. Da wäre der Kopfball zu nennen, der vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang. Radebeul hatte auch anderes Glück, als Tom Hagemann im Strafraum an der Schulter zu Boden gerissen wurde, der Pfiff jedoch ausblieb. Alle Umstehenden hatte das deutliche Foul gesehen, doch der Schiedsrichter hatte vielleicht einen langen Vorabend und war nicht auf der Höhe. Eine ähnliche Situation war bereits im ersten Durchgang im Radebeuler Strafraum zu sehen. Auch andere Entscheidungen des Unparteiischen waren merk- und fragwürdig. Dennoch, Budissa schaffte es nicht, den Ausgleich zu erzielen und geht im vorerst letzten Spiel als Unterlegener vom Platz - eine für Budissa beispielslose Serie ist gerissen. Schade!
Zunächst ist nun erst einmal Zwangspause. Weder Mannschaftstraining noch Spiele werden in den mindestens nächsten vier Wochen stattfinden. Wir geben umgehend Bescheid, wenn sich in dem Punkt Neues ergeben sollte.
Aufstellung: Höhne, Patka, Schröder (80. Hentschel), Kärger (88. Baudisch), Kloß, Hagemann, Vrabec, Noack, Hentsch, Käppler (72. Voigt), Henzl
Siegesserie fortgesetzt
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- Erstellt am Sonntag, 25. Oktober 2020 09:06
Die Budissen schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Am Samstag, im Heimspiel gegen den VfB Empor Glauchau, gab es den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel.
Die Partei begann vor rund 200 Zuschauern ganz nach dem Geschmack der Heimfans, denn Budissa begann druckvoll und zeigte wer Herr im eigenen Stadion ist. Nach zehn Spielminuten hatten die Fans dann auch schon Grund zum Jubel. Florian Kärger bekam den Ball halblinks im Strafraum zugespielt, zog an zwei Abwehrspielern der Gäste vorbei in die Mitte um dann aus 13 Meter den Ball links im Tor der Glauchauer unterzubringen. Mit der Führung im Rücken waren die Budissen auch in der Folgezeit weiter spielbestimmend nur Torchancen konnte man diese Überlegenheit nicht umsetzen. Als sich für Tom Hentschel kurz vor dem Halbzeitpfiff eine gute Chance zur Torerzielung auftat, wurde er kurz vor dem Strafraum vom Glauchauer Groß rüde von den Beinen geholt. Schiedsrichter Meisel schickte Groß darauf hin – in einem sonst sehr fairen Spiel - mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl hatten die Gäste dann aber noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Ein Kopfball ging aber knapp am von Max Höhne gehüteten Tor vorbei.
In Halbzeit zwei zeigte sich dann leider erneut, dass die Budissen gegen Mannschaften in Unterzahl Probleme haben. Die Westsachsen spielten aus einer sicheren Abwehr heraus immer wieder klug nach vorn und tauchten ein ums andere mal gefährlich vor dem Budissa-Tor auf. Zum Glück für das Budissa-Team zeigten sich die Gäste beim Abschluss zu unkonzentriert bzw. war Max Höhne im Tor immer auf der Höhe des Geschehens. Auf der anderen Seite sorgten der eingewechselte Florian Baudisch für Raunen auf den Rängen. Nach einer Eingabe von Tom Hagemann rutsch er im 5-Meter-Raum knapp am Ball vorbei und verpasste dadurch die Entscheidung in der Partie. So blieb das Spiel bis zur letzten Sekunde spannend. Da aber keiner der beiden Mannschaften noch ein Treffer gelingen wollte, blieb es beim zwar knappen aber erneuten Erfolg für unsere Budissen.
Aufstellung: Höhne – Noack, Vrabec, Patka, Lehmann (57. Henzl) – Schröder, Hentschel (57. Baudisch) – Rülicke, Kloß (80. Käppler), Kärger – Hagemann
Torfolge: 1:0 (10.) Kärger
Fans feiern mit dem Team weiteren Sieg
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- Erstellt am Montag, 19. Oktober 2020 08:26
Erneut verbucht Budissa Bautzen drei hochverdiente Siegpunkte auf der Habenseite.
In Laubegast hatten es die Budissen mit einem hartnäckigen, bissigen und giftigen Gegner zu tun, der bereits in der 4. Spielminute mit einem Schuss von halbrechts in Führung ging. Da hatte sich die Abwehr der Bautzener zu leicht überlisten lassen. Nun musste man einem Rückstand hinterher laufen. Doch Budissa kam immer besser ins Spiel und kam dem generischen immer näher, der Ausgleich lag in der Luft. Diesen erzielte Jannik Käppler in der 18. Minute. Eine Eingabe von rechts köpfte der Budisse unhaltbar für Torwart und Gegenspieler in die lange Ecke zum hochumjubelten Ausgleich. In der Folgezeit sahen die 200 Zuschauer ein verteiltes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Alle stellten sich schon auf die Pause ein, da rutschte Pavel Patka vor dem Laubegaster Torhüter in eine Eingabe und stellte damit die Anzeige noch vor der Pause auf 2:1 für Bautzen. Die zahlreich mitgereisten Budissafans kamen aus dem Jubel nicht mehr raus.
Mit Wiederanpfiff wurde die Partie hektisch und hitzig, und passend zum Herbst kam auch Farbe ins Spiel. Budissa mit der Führung im Rücken setzte voll auf Angriff und versuchte frühzeitig die Entscheidung herbei zu führen und den dritten Treffer zu erzielen. Laubegast wehrte sich mit allen Kräften und versuchte mit Kontern in Richtung des Budissentores zu kommen. Jedoch hatten die Gäste aus Bautzen die hochkarätigeren Chancen. Eine davon hätte das dritte Tor sein müssen. Der Schuss aus dem Hinterhalt wurde vom Torhüter noch abgeblockt, der Nachschuss prallte vom Pfosten zurück ins Spielfeld und der darauffolgende Kopfball ging knapp über das Gehäuse der Gastgeber. Das hätte sitzen müssen. Ratloses Kopfschütteln auf der Bank der Bautzener. Dagegen wurde es auf der Bank der Hausherren immer lauter. Man fühlte sich zunehmend ungerecht behandelt und tat das auch lautstark kund. Die Folge waren zwei gelbe Karten, jeweils für Trainer und Betreuer. Doch es wurde noch bunter. Im Laufduell griff Robert Scannewin seinem Gegenspieler Moritz Noack ins Gesicht und brachte ihn damit zu Fall. Für diese Tätlichkeit sah der Laubegaster die rote Karte und durfte frühzeitig duschen gehen. Mit einem Spieler weniger auf dem Feld wurde es für die Hausherren noch schwerer, doch sie verteidigten ihr Tor bis zum Abpfiff erfolgreich und mussten keinen weiteren Gegentreffer hinnehmen.
Budissa ist weiter auf Kurs, verliert aber nicht die Bodenhaftung. Ganz besonders gefreut hat sich die Mannschaft über die zahlreich mitgereisten Fans, die ordentlich Stimmung gemacht haben und die Mannschaft jederzeit großartig unterstützt haben. Gemeinsam haben Fans und Mannschaft den Sieg feiern können. Danke an unsere großartigen Fans!
Aufstellung: Höhne, Patka, Schröder, Kärger (63. Gebhardt), Kloß, Vrabec, Noack, Rülicke, Hentschel, Käppler (63. Hagemann), Henzl
Tore: 1:0 (4.) Wappler, 1:1 (18.) Käppler, 1:2 (45.) Patka
Ohne gelbe Karte zu weiteren drei Punkten
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- Erstellt am Sonntag, 27. September 2020 14:33
Budissa Bautzen ist weiter auf Kurs und hat in Markkleeberg erneut drei Siegpunkte eingefahren.
Dabei machte der Gastgeber den Budissen lange Zeit das Leben richtig schwer. Die ersten 10 Minuten gehörten den Markkleebergern, die Druck auf das Bautzener Gehäuse aufbauten und gut in der Abwehr standen. Budissa fand zunächst keine Mittel und Wege, die richtigen Lücken zu finden. Doch langsam verschob sich das Gewicht hin zu einer gewissen Überlegenheit der Gäste. Florian Kärger war es, der mit einem Seitfallzieher sehenswert auf das Tor der Hausherren abzog, doch der Ball fand nicht sein Ziel. Besser machte es Tom Hagemann. Er bekam den Ball zielgenau in seinen Lauf durchgesteckt, worauf er nur noch den Torhüter überwinden musste und den Ball über den herauseilenden Schlussmann in die Maschen hob. Da schreib man die 40. Minute, kurz darauf ging es in die Kabine.
Coach Thomas Hentschel stellte seine Mannschaft nun auf einen Gegner ein, der mit dem Anpfiff versuchen wird, den Ausgleich zu erzielen. Damit hatte er zunächst auch Recht. Doch Karel Vrabec stand in der 48. Minute goldrichtig und köpfte den Ball nach einer genauen Eingabe zielsicher zur 2:0 Führung in die Maschen. Nun gab Budissa die Vorherrschaft auf dem Platz nicht mehr aus der Hand, musste jedoch immer wieder auch auf Konter der Gastgeber achten, die sich noch nicht geschlagen geben wollten. Den spruchwörtlichen Sack zu machte in der 80. Minute Karel Vrabec. Er sorgte erneut per Kopf für die 3:0 Führung. Weitere 10 Minuten später pfiff der Schiedsrichter pünktlich ab.
Budissa kommt ohne gelbe Karte durch das Spiel und verbucht weitere drei Siegpunkte, hoch verdiente Punkte. Am kommenden Wochenende empfängt Budissa am Samstag die SG Dresden Striesen. Anstoß ist bereits 13 Uhr auf der Müllerwiese.
Aufstellung: Höhne, Schröder, Kärger (61. Hentsch), Kloß, Barnickel (76. Baudisch), Hagemann, Vrabec, Noack, Lehmann, Rülicke (84. Voigt), Käppler
Torfolge: 0:1 (40.) Hagemann, 0:2 (48.) Vrabec, 0:3 (80.) Vrabec
Gelungene Rückkehr auf die Müllerwiese
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- Erstellt am Samstag, 19. September 2020 09:20
Nach über einem halben Jahr konnten die Budissen am Freitag-Abend wieder ein Punktspiel auf der heimischen Müllerwiese bestreiten. Und wie auch im letzten Heimspiel im März 2020 gab es wieder einen 2:1 Erfolg.
Gegen den FSV 1990 Neusalza-Spremberg begann unser Team sehr druckvoll und setzte den Gegner in der eigenen Hälfte fest. Bereits nach 5 Minuten köpfte Karel Vrabec die Budissen zur Führung. Nach einem Eckball von der rechten Seite kam Vrabec an den Ball und köpfte diesen über den Gästetorhüter und genau unter die Latte zum 1:0 ein. Mit der Führung im Rücken blieben die Weiß-Schwarzen vor fast 400 Zuschauern weiter spielbestimmend und hatten durch Tom Hagemann Mitte der ersten Halbzeit die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Er scheiterte aber nach sehenswerter Einzelaktion am Torhüter der Gäste, Konrad Skóra. Den konnte aber in der 37. Spielminute Florian Baudisch überwinden. Er schüttelte erst im Laufduell auf der halblinken Seite seinen Gegenspieler ab und schob den Ball dann am heraus eilenden Schlussmann vorbei zum 2:0 ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen.
Aus dieser kamen die Gäste dann mit mehr Engagement und machten mehr fürs Spiel. Die Abwehr der Budissen stand aber sicher und hatte keine Probleme. Leider fehlte in Halbzeit zwei auch etwas der Spielfluss in der Budissa-Offensive, so dass die Torchancen vor dem Gästetor Mangelware blieben. Auf der gegenüberliegenden Seite hatten die Angriffsbemühungen der Neusalzaer in der 79. Spielminute Erfolg. Kurianowicz konnte Max Höhne im Budissa-Kasten aus Nahdistanz überwinden und verkürzen. Damit war nochmal Spannung in den letzten Minuten im Spiel und die Gäste drückten auf den Ausgleich. Für Budissa boten sich dadurch Konterchancen. Die Beste hatte Tom Hagemann, sein Abschluss verfehlte aber knapp das Tor. Aber auch auf der anderen Seite gab es keine weitere Tormöglichkeit mehr. Damit blieb es am Ende zwar beim knappen aber verdienten 2:1 Heimerfolg für unsere Budissen.
Torfolge: 1:0 (5.) Vrabec, 2:0 (36.) Baudisch, 2:1 (79.) Kurianowicz
Aufstellung Budissa: Höhne, Schröder, Kärger (81. Noack), Hagemann, Baudisch (56. Kloß), Vrabec, Lehmann, Rülicke, Hentschel (62. Patka), Käppler, Henzl




