Fußball bei FSV Budissa Bautzen
Derby-Time: Es geht nach Schiebock
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- Erstellt am Mittwoch, 13. Oktober 2021 19:27
Das zweite Oberlausitz-Derby steht an - unsere 1. Männermannschaft ist am Samstag, 16. Oktober, zu Gast beim Bischofswerdaer FV 08. Anstoß ist 14 Uhr in der Volksbank Arena (Schmöllner Weg 3, 01877 Bischofswerda).
Nach dem verlorenen Derby im August gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf ist das Team von Trainer Stefan Richter gewillt, die Niederlage wieder wettzumachen und mit den Fans einen Sieg gegen den BFV zu feiern und die drei Punkte mit nach Bautzen zu nehmen. Gegen den 1. FC Lok Leipzig konnte die Mannschaft die Zuschauer mit ihrer Spielweise überzeugen und hofft erneut auf eine großartige Unterstützung der Bautzner Fans beim Derby.
Nach dem Abstieg der Schiebocker im Sommer übernahm Frank Rietschel aus Kamenz gemeinsam mit Ex-Dynamo Robert Koch das Zepter. Fast das gesamte Team wurde aufgrund des Abstieges neu zusammengestellt. Den holprigen Saisonstart mit 10 Punkten aus 9 Spielen hätte trotzdem keiner erwartet. Die Qualität des Kaders, um Kapitän und Führungsspieler Pavel Cermak, weist Qualität und Entwicklungspotenzial auf. Zuletzt konnten die Schiebocker im Pokal einen 1:2 Sieg gegen den HFC Colditz feiern. Davor gab es eine 3:2 Niederlage gegen SV Blau Weiß Zorbau und einen Last-Minute-Sieg gegen die FSV Martinroda (2:1).
Die letzten Begegnungen der beiden Kontrahenten fanden in der Saison 2018/19 statt. Nach dem Aufstieg der Schiebocker traf man bereits am zweiten Spieltag aufeinander. Tony Schmidt brachte unser Team in Führung, ehe Daniel Maresch mit dem Schlusspfiff das 1:1 mit einem großartigen Freistoß markierte. Das Rückspiel in Bautzen im Dezember gewann dann unser Team durch 2 Tore von Marcel Bär, der mit seiner Leistung an diesem Tag absolut verdient „Matchwinner“ war.
Mit keinem Punktverlust aus 4 Spielen in der Ferne möchte das Team von Stefan Richter seine Siegesserie unbedingt ausbauen. Nachdem Pokalkracher gegen Lok fährt unsere 1. Männermannschaft mit einer sehr breiten Brust nach Bischofswerda. Wer aber denkt, dass das Spiel ein Selbstläufer wird, irrt sich gewaltig. Derbys haben ihren eigenen Charakter und bei solchen Spielen ist alles möglich.
Hinweise für Fans und Zuschauer:
Der Gästeblock ist geöffnet - der Zugang erfolgt über einen separaten Eingang. Parken ist auf dem Parkplatz an der Clara-Zetkin-Straße oder der Kreissparkasse an der Herrmannstraße in Bischofswerda möglich.
- Stehplatz: 8 Euro
- Stehplatz ermäßigt: 6 Euro
Kinder unter 6 Jahre haben freien Eintritt. Anspruch auf den ermäßigten Preis haben zudem Mitglieder, Jugendliche, Schüler, Studenten, Rentner und Schwerbehinderte. Die Ermäßigung gilt nur in Verbindung mit dem jeweiligen gültigen Ausweis.
Stefan Richter im Antrittsinterview
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- Erstellt am Mittwoch, 13. Oktober 2021 18:05
Nach dem überraschenden Trainerwechsel im August steht nun der neue Cheftrainer der 1. Männermannschaft – Stefan Richter – Rede und Antwort. Er äußert sich zu seinem Saisonstart, über seinen B-Lizenz-Trainerlehrgang, über seine Teilnahme an der Beachsoccer EM und WM und über das Training unter Jupp Heynckes zu seiner Zeit als Spieler.
Hallo Stefan, du hast nach dem überraschenden Rücktritt von Thomas Hentschel nach dem Spiel gegen Arnstadt die Mannschaft übernommen - nachdem du im Verein bereits als Spieler, Co-Trainer der Männermannschaft in der Regionalliga und Nachwuchstrainer der U19 agiert hast. Wie kam der Wechsel zustande und was für ein Team hast du empfangen?
Der Verein ist auf mich zugekommen und hat versucht mich telefonisch zu erreichen - ironischerweise genau als ich für 3-4 Tage im Urlaub war und mein Handy ausgeschaltet hatte. Als ich zurück war, wollte sich der Vorstand mit mir zusammensetzen und das recht kurzfristig. Bei diesem Termin wurde mir die überraschende Entscheidung von Thomas Hentschel mitgeteilt und gleichzeitig angeboten, seine Nachfolge anzutreten. Die Entscheidung war dabei nicht ganz einfach - nicht, weil ich den Posten nicht übernehmen wollte, sondern vielmehr, da ich mit meinen A-Junioren kurz vor dem Ligastart war und der Zeitpunkt für einen Wechsel denkbar ungünstig war. Dennoch habe ich mich für diese Möglichkeit entschieden. Dabei habe ich eine völlig intakte und sehr motivierte Truppe übernommen mit vielen jungen und hungrigen Spielern.
Wie lautet dein Fazit aus den ersten vier Wochen und was möchtest du mit deiner Mannschaft erreichen?
Ja, es war ein sehr ordentlicher Start mit der maximalen Ausbeute. Das machte sicherlich den Einstieg etwas einfacher. Aber nicht nur für mich, vor allem für die Mannschaft waren diese erfolgreichen Spiele wichtig, denn entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist immer das gegenseitige Vertrauen, das man aufbauen muss. Denn nur wenn die Mannschaft Vertrauen in mich und in meine Idee vom Fußball aufbaut, werden sie dieser Idee folgen und andere Sachen unterordnen und Siege helfen dabei natürlich. Das Fazit der ersten Wochen ist, dass es unglaublich viel Spaß macht mit den Jungs im Training zu arbeiten und das viel positive Energie und Bereitschaft vorhanden ist. Wir wollen einen intensiven und spannenden Weg gemeinsam gehen und ich denke nach den ersten Eindrücken, dass wir uns in vielen Bereichen noch entwickeln und steigern können. Ziel ist es dabei, jeden Einzelnen entscheidend zu verbessern und so die Mannschaft als Einheit voranzubringen, um die Fans und das gesamte Umfeld von uns als Mannschaft zu begeistern.
Du trainierst aktuell noch mit dem verletzten Torsten Marx die 1. Männermannschaft. Torsten Marx kann, allerdings wenn er fit ist, wieder zum Einsatz kommen. Wird es noch einen zweiten Co-Trainer an deiner Seite geben?
Ja, so ist der Plan. Entscheidend für die Entwicklung der Spieler und der Mannschaft ist immer auch individuelles Training. Das heißt, dass auch Training in kleineren Gruppen wichtig ist, um gruppentaktische Sequenzen zu vertiefen. Dafür ist ein zusätzlicher Co-Trainer sehr wichtig. Auch Torsten soll dabei nach und nach mehr Verantwortung übernehmen und wird mit seiner Erfahrung auf dem Platz viele Impulse an unsere jungen Spieler geben.
Du hast letzte Woche erfolgreich deine B-Lizenz abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch auch dazu nochmal. Nimm uns mal mit: Welche Vorteile bringt die B-Lizenz? Wie lief der gesamte Lehrgang ab und welchen Herausforderungen musstest du meistern?
Naja, das endgültige Prüfungsergebnis steht noch aus, aber es sieht sehr gut aus. Die B-Lizenz ist Voraussetzung, um im Nachwuchsbereich bis zur Regionalliga und im Männerbereich bis zur Oberliga tätig sein zu dürfen. Nun war mein Lehrgang sehr geprägt von der Corona-Pandemie und hätte eigentlich schon im Sommer 2020 beendet sein sollen. Im Frühjahr diesen Jahres fand die erste Hälfte des Lehrgangs online statt. Der zweite Teil dann im Sommer auf dem Platz. Es war eine sehr intensive Zeit, bei der man "auf Herz und Nieren" geprüft wurde. Die Prüfungsphase ging nun einher mit meiner Übernahme der Männermannschaft und war deshalb extrem intensiv, da nicht nur die Fähigkeiten eines Trainers auf dem Platz Inhalt der Prüfung, sondern auch sehr viel theoretisches Wissen abgefragt wurde und somit mit viel Lernaufwand verbunden war.
Blicken wir nun einmal zurück auf deine Spielerkarriere. Du saßt bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga unter Trainerlegende Jupp Heynckes und Trainer Horst Köppel zweimal auf der Bank. Was waren das für besondere Momente und wie war das Training unter Jupp Heynckes?
Es war natürlich eine tolle Zeit. Im Stadion mit 50.000 Zuschauern einzulaufen ist das, wovon man als Kind träumt. Das Training mit Jupp Heynckes war sehr strukturiert, mit viel Disziplin und vielen taktischen Inhalten, und dennoch auch mit viel Spaß.
Du warst außerdem auch im Beach-Soccer aktiv. Hierbei spielen zwei Teams mit jeweils vier Feldspielern und einem Torhüter in drei Einheiten á 12 Minuten gegeneinander. Du nahmst sogar an der Europameisterschaft 2001 in Barcelona und bei der Weltmeisterschaft 2004 in Rio de Janeiro gemeinsam mit deine älteren Bruder teil. Was war das für eine aufregende Reise und was bleibt dir da besonders in Erinnerung?
Es war eine großartige Erfahrung. Damals war ich 17, als wir bei der Europameisterschaft in Barcelona waren. Es machte unglaublich viel Spaß im Sand zu spielen. Es war sehr schnell, intensiv und mit vielen Abschlüssen. Unter anderem ging es damals gegen Frankreich, bei denen Eric Cantona mitspielte - als 17-Jähriger war das schon eine völlig andere Welt. 3 Jahre später in Rio war es nochmal etwas emotionaler, da mein Bruder ebenfalls als Torhüter nominiert wurde und wir zusammen diese Erfahrung machen durften. Im Auftaktspiel ging es damals vor knapp 10.000 Zuschauern direkt gegen den späteren Weltmeister Brasilien an der Copa Cabana zur Sache.
Du bist hauptberuflich Leiter des Rehabilitationssportvereins Ostsachsen. Wie gelingt der Spagat zwischen deiner Tätigkeit als Chef der Einrichtung und als Coach der 1. Männermannschaft?
Bislang habe ich schon die A-Junioren und die Nachwuchstorhüter trainiert. Das war ähnlich zeitintensiv und deshalb nicht unbedingt eine große Umstellung. Natürlich ist es mit beiden Tätigkeiten ein hoher Aufwand, aber die Aufgabe macht mir Spaß und das ist dafür entscheidend! Zudem habe ich das Glück eine großartige Frau zu haben, die mir immer den Rücken freihält. Und solange meine Familie hinter mir steht und wir die gemeinsame Zeit, die wir haben, genießen, habe ich auch genügend Entspannung und Erholung im stressigen Alltag.
Achtelfinale des Sachsenpokals ausgelost: Es geht nach Markranstädt
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- Erstellt am Dienstag, 12. Oktober 2021 14:20
Die Achtelfinale des Sachsenpokals wurden ausgelost. Für unsere 1. Männermannschaft geht es zum SSV Markranstädt. Kein einfaches Los, denn die Markranstädter schossen in der letzten Runde den Regionalligisten FC Eilenburg aus dem Pokal.
Die Begegnung wird am 13., 14. bzw. 17. November ausgetragen.
Hygiene- und Besucherhinweise zum Pokalspiel
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- Erstellt am Freitag, 08. Oktober 2021 06:30
Der Regionalligist Lok Leipzig kommt zum Pokalspiel auf die Müllerwiese. Wir geben euch noch einige Hygiene- und Besucherhinweise mit auf den Weg, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten:
- Die Kassen öffnen 12 Uhr.
- Für die Heimfans sind nur die Kassen am Haupteingang geöffnet.
- Auswärtsfans haben vor Ort leider keine Chance mehr auf Karten. Im Gästeblock werden keine Kassen mehr geöffnet. Der Einlass öffnet auch hier 12 Uhr.
- Es sind maximal 1.000 Zuschauer (inkl. Gästefans) zugelassen.
- Es sind zwei Bierwagen im Einsatz, um euren Durst zu stillen.
- Im Eingangs- und im Cateringbereich (Zone 5) sowie in Situationen, in denen der Mindestabstand (1,50 Meter) nicht eingehalten werden kann, ist eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
- Im VIP-Raum (Zone 4) gilt die 3G-Regelung. Personen, die den Raum betreten, müssen ihren Impf-, Genesenen- bzw. Teststatus nachweisen.
Pokalkracher gegen Lok Leipzig am Samstag
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- Erstellt am Dienstag, 05. Oktober 2021 19:04
Am Samstag ist es endlich so weit. Der 1. FC Lok Leipzig mit seiner weit über 100-jährigen Tradition kommt in der dritten Runde des Sachsenpokals auf die Müllerwiese. 1903 trug sich der 1. FC Lok Leipzig erstmals in die Geschichte ein, als er damals erster Deutscher Fußballmeister wurde. Viele Erfolge feierte der traditionsreiche Verein - unter anderem viermal den FDGB-Pokalsieg und drei Vize-Meisterschaften in der DDR. Unvergessene Europapokal-Abende wurden gefeiert - etwa gegen den FC Barcelona, SSC Neapel, AC Mailand, Tottenham Hotspurs oder Benfica Lissabon, die ihren krönenden Höhepunkt im Frühling 1987 fanden. Vor gut 120.000 elektrisierten Zuschauern bezwang man im Zentralstadion Girondins Bordeaux im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger im Elfmeterschießen. Erst im Finale von Athen gegen Ajax Amsterdam, um Marco van Basten und Frank Rijkaard, musste man sich geschlagen geben.
Unsere Mannschaft geht als klarer Underdog in die Partie. Sie geht aber nach fünf Siegen in Folge mit breiter Brust und einer Menge Selbstvertrauen in das Match. Stefan Richter, Chef-Coach unserer Männermannschaft, sagte im Vorfeld der Partie: „Es ist das erste Highlight der noch jungen Saison und es soll nicht das Einzige bleiben. Es ist für uns eine großartige Möglichkeit die Fans für uns zu begeistern und vielleicht nachhaltig unsere Fanbase zu vergrößern. Dafür ist in erster Linie ein gutes Spiel nötig und dafür wollen wir sorgen!“ Die Mannschaft ergänzte, dass sie das Spiel zu einem echten Pokalfight werden lassen möchte.
Anstoß der Begegnung ist am Samstag, 9. Oktober, 13 Uhr auf der Müllerwiese. Ein 3G-Nachweis ist zum Spiel nicht nötig. Bitte beachtet die geltenden Hygienehinweise, die am Donnerstag kommuniziert werden.




